• Mein Ziel für 2026: Normalgewicht

    Das Problem begleitet mich bereits mein ganzes Leben. Eine meiner frühesten Erinnerungen ist der Besuch bei einem Hausarzt, der meine Mutter recht harsch zurechtwies, weil ich abnehmen müsse. Mit acht Jahren erlitt ich einen Autounfall. Der längere Krankenhausaufenthalt sowie die krankheitsbedingte Isolation ließen meinen Kummerspeck gedeihen.

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  • Lust auf 2026?

    Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns alle vor Herausforderungen stellte. Donald Trump trat seine zweite Amtszeit als US-Präsident an, Friedrich Merz wurde Bundeskanzler, die AfD wurde zeitweise als gesichert rechtsextrem eingestuft. Verheerende Waldbrände in Kalifornien, großflächige Blackouts auf der Iberischen Halbinsel und der Tod des Papstes prägten die Schlagzeilen.

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  • Der Berg, der nie zum Propheten kam: Eine Anekdote aus Pandemie-Zeiten

    Im Jahr 2020 rollte eine weitere schwere Covid-Welle über die Welt und lähmte das öffentliche Leben. In Frankreich galt im Frühjahr eine strikte Ausgangssperre: Bürger durften ihre Wohnungen nur mit einem selbstausgedruckten Passierschein und für begrenzte Zeit verlassen. Im Herbst verzichtete der Staat zwar auf einen kompletten Shutdown, führte jedoch eine nächtliche Ausgangssperre ein. Das soziale und kulturelle Leben kam nahezu zum Erliegen.

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Es fällt zunehmend schwer, die täglichen Entwicklungen in den USA zu kommentieren. Kaum hat man sich in ein Thema vertieft, öffnet die politische Führung bereits das nächste Fass. Drohungen gegen Venezuela, territoriale Begehrlichkeiten gegenüber Grönland, Kanada, Mexiko oder jüngst sogar Island – all das wirkt wie ein Ablenkungsmanöver von den Epstein-Akten und der desaströsen wirtschaftlichen Lage.

Doch besonders alarmierend ist der Terror der „ICE-Gestapo“, wie viele Amerikaner:innen selbst die Einwanderungsbehörde nennen.

Die USA bleiben für mich grundsätzlich ein faszinierendes Land – eines, das ich derzeit jedoch bewusst meiden würde. Gespräche mit US-Bürger:innen während der Olympischen Spiele in Paris waren oft ermutigend. Heute würden mich viele von ihnen vermutlich vor einer Reise in ihr eigenes Land warnen.

Warum die USA kein sicheres Reiseziel mehr sind

Seit der erneuten Amtsübernahme von Donald Trump im Jahr 2025 hat sich die Lage weiter zugespitzt. Die USA sind für viele kein sicheres Reiseziel mehr. Für US-Bürger:innen ist dies bereits problematisch – für Tourist:innen ist es schlichtweg nicht zu empfehlen. Die Gründe sind vielfältig:

  • Erhöhte Visagebühren und Einreisehürden: Die US-Regierung plant, die Visagebühren auf bis zu 250 Dollar zu erhöhen. Zudem sollen ausländische Besucher:innen künftig zusätzlich etwa 100 Dollar für den Zugang zu Nationalparks zahlen.
  • Exorbitante Ticketpreise für die WM: Die Preise für die Spiele der Fußball-WM 2026 sind absurd hoch.
  • Invasive Einreisekontrollen: US-Behörden erwägen, bei der Einreise bis zu fünf Jahre Social-Media-Aktivität zu überprüfen.
  • Sicherheitsrisiken: Ausländer:innen können ohne triftigen Grund festgenommen und über längere Zeit festgehalten werden.

Der Boykott als politisches Signal

Ein Tourismusboykott wäre ein spürbares Signal. Wirtschaftliche Konsequenzen sind oft die einzige Sprache, die politisch verstanden wird. Die kommenden Wahlen müssen von den Demokraten dominiert werden – „vote blue, no matter who“. Die Fußball-WM 2026 findet erneut in den USA statt. Viele Fans haben ihre Reise bereits geplant. Dennoch lautet meine klare Empfehlung: Bleibt zu Hause und schaut die Spiele im Fernsehen.

Fazit: Fernbleiben als Freundschaftsdienst

Haltet euch fern. Bestraft die USA durch einen gezielten Tourismusboykott. Es gibt viele großartige Reiseziele auf der Welt, an denen man willkommen ist und sein Geld sinnvoller ausgeben kann. Ich bin überzeugt, dass die US-Bevölkerung Trumps Agenda bei den Midterms ausbremsen und spätestens 2028 die Kontrolle zurückgewinnen wird. Dann können wir wieder in die USA reisen – und werden auch wieder willkommen sein. Bis dahin aber gilt: Es muss wehtun. Das ist der ehrlichste Freundschaftsdienst, den man von außen leisten kann.

 

Bücher

  • Das Türkenhaus

    Deutschland im Herbst 1988. Der siebzehnjährige Christian leidet unter hypnopompen Halluzinationen. Seit dem Tod seiner ersten großen Liebe weicht ihm seine Fantasiefreundin Anna aus Kindheitstagen nicht mehr von der Seite. Sein behandelnder Psychologe erwägt, Christian aufgrund selbstverletzendem Verhaltens in eine psychiatrische Klinik zu überstellen.

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  • Lord ohne Filter

    Bei einem Spaziergang mit seinem Hund lernt der dreizehnjährige Oliver die gleichaltrige Ines kennen. Oliver bietet Ines eine Zigarette an, die er seiner Mutter zuvor stibitzte. Da er den leichten Zigaretten die Filter abbricht, wird das Rauchen von Lord ohne Filter zu Ines und Olivers Spezifikum. Doch es gelingt Ines und Oliver in den folgenden Jahren nicht, ein Paar zu werden.

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  • Die Lopare

    Über 250 Jahre ist es her, dass die Raumschiffe der Internationalen Raumflotte der Erde nach dem großen Krieg den Schritt wagten und in die Weiten des Weltalls aufbrachen, da sie im Sonnensystem keine Perspektive für sich sahen. Nachdem die Erde und ihre Kolonien im Sonnensystem sich von den Folgen des Konfliktes erhohlten und über überschüssige Ressourcen verfügen, bricht eine wissenschaftliche Flotte auf, um die nahen Sternensysteme zu erkunden.

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