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  • Lust auf 2026?

    Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns alle vor Herausforderungen stellte. Donald Trump trat seine zweite Amtszeit als US-Präsident an, Friedrich Merz wurde Bundeskanzler, die AfD wurde zeitweise als gesichert rechtsextrem eingestuft. Verheerende Waldbrände in Kalifornien, großflächige Blackouts auf der Iberischen Halbinsel und der Tod des Papstes prägten die Schlagzeilen.

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  • Der Berg, der nie zum Propheten kam: Eine Anekdote aus Pandemie-Zeiten

    Im Jahr 2020 rollte eine weitere schwere Covid-Welle über die Welt und lähmte das öffentliche Leben. In Frankreich galt im Frühjahr eine strikte Ausgangssperre: Bürger durften ihre Wohnungen nur mit einem selbstausgedruckten Passierschein und für begrenzte Zeit verlassen. Im Herbst verzichtete der Staat zwar auf einen kompletten Shutdown, führte jedoch eine nächtliche Ausgangssperre ein. Das soziale und kulturelle Leben kam nahezu zum Erliegen.

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  • Was Volt ihr mehr? Auf der Generalversammlung der Europa-Partei.

    Es ist Sonntag, 13:30 Uhr, am 23.11.2025 im Kongresszentrum Kap Europa. Die Generalversammlung der Volt-Partei Europa steuert auf ihren Höhepunkt zu. 1700 Zuhörer drängeln sich im Saal „Charlotte“, der eigentlich nur für 1500 Zuhörer vorgesehen ist. So viele Menschen haben sich in diesem Raum seit Beginn der GV nicht in dem Kongresssaal versammelt.

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Als erster nicht virtueller Termin auf dem Weg zu den Olympischen Spielen fand am Samstag, dem 23.03.2024, die „Volunteer Convention“ in der La Défense Arena in Nanterre statt.

Für Alle, die sich in Paris ein wenig auskennen: Das Stadion befindet sich in Sichtweite der Grande Arche, nördlich von Paris.

Geladen waren sämtliche ehrenamtliche Mitarbeiter der kommenden Olympischen Spiele, auch die Reservisten wie meine Frau. Laut Durchsage waren 20.000 Personen von 45.000 der Einladung gefolgt, was sich allerdings mit den genannten Zahlen der Presse nicht deckt. Hinzu kamen 2.000, die dem Event im Livestream folgten.

Da in Frankreich weiterhin höchste Sicherheitsstufe herrscht und die Anschläge in Moskau die Lage nicht gerade entspannen, mussten wir an schwer bewaffneten Polizisten der Police Nationale vorbei. Obwohl ich die Notwendigkeit einsehe, fühle ich mich weiterhin unwohl, Männer mit Maschinenpistolen und dem Finger am Abzug zu sehen. Der Anblick wird uns auch während der Spiele nicht erspart bleiben.

Hinter der Polizei wartete eine Gruppe junger Damen, die uns einen Flyer der Gewerkschaft in die Hand drückten, um uns über unsere Rechte aufzuklären. Schließlich sind wir in Frankreich.

 

Unter anderem führte Tony Estanguet durch das Programm, welches etwa zwei Stunden dauerte. Kurz erklärt wurden die folgenden Etappen für die Ehrenamtlichen. Im April sollen wir ein Programm für unsere Einweisungen erhalten, die ab Juni erfolgen werden. Eine Erste-Hilfe-Schulung kann im Mai abgelegt werden, ist aber nicht Pflicht. Ab Mai können wir unsere Uniformen in einem der ausgeschriebenen Decathlon-Märkte abholen. Die Uniformen umfassen ein paar Schuhe, 2 Hosen, 4 Paar Socken, 4 Hemden, eine Regenjacke, eine Weste und einen Hut (Siehe Bildergalerie!). Das komplette Set soll in einer Olympiasporttasche ausgegeben werden.

Der Werbeclip für die Uniform kann hier runtergeladen werden. (4.6MB)

Kurz angerissen wurde die Symbolik des Designs der Spiele. Zudem gab es ein paar Worte zu dem Fackellauf und der Medallien, welche vor der Veranstaltung im Saal ausgestellt wurden.

Hier ein paar Zahlen, die hervorgehoben wurden:

- Es wurden 45.000 Freiwillige für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 angeworben.
- Das Team besteht zu 50 % aus Männern und zu 50 % aus Frauen.
- Einer von drei Freiwilligen kommt aus der Breitensport-Bewegung.
- Sämtliche französischen Departements werden von Ehrenamtlichen Mitarbeitern vertreten sein.
- 20 % der Bewerber kommen aus einem von 150 Ländern.
- 5 %+ Freiwillige haben eine Behinderung.
- Fast 50 % der Freiwilligen bei den Paralympischen Spielen werden zuvor auch an den Olympischen Spielen engagiert haben.

 

Unterm Strich war der Tag ganz nett. Für mich persönlich waren die Gespräche mit einigen Anwesenden am interessantesten. Woher sie kamen und welche Aufgaben sie erwarten. Was genau auf uns zukommt, das wissen wohl weiterhin die Wenigsten Beteiligten. Irgendwie hatte ich gehofft, nach diesem Event genauer informiert zu sein, was bei einer Veranstaltung für 45.000 Personen sehr naiv war. Also abwarten und sich auf die Spiele freuen.

Zur Galerie mit den Bildern der Uniform.

 

Bücher

  • Das Türkenhaus

    Deutschland im Herbst 1988. Der siebzehnjährige Christian leidet unter hypnopompen Halluzinationen. Seit dem Tod seiner ersten großen Liebe weicht ihm seine Fantasiefreundin Anna aus Kindheitstagen nicht mehr von der Seite. Sein behandelnder Psychologe erwägt, Christian aufgrund selbstverletzendem Verhaltens in eine psychiatrische Klinik zu überstellen.

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  • Lord ohne Filter

    Bei einem Spaziergang mit seinem Hund lernt der dreizehnjährige Oliver die gleichaltrige Ines kennen. Oliver bietet Ines eine Zigarette an, die er seiner Mutter zuvor stibitzte. Da er den leichten Zigaretten die Filter abbricht, wird das Rauchen von Lord ohne Filter zu Ines und Olivers Spezifikum. Doch es gelingt Ines und Oliver in den folgenden Jahren nicht, ein Paar zu werden.

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  • Die Lopare

    Über 250 Jahre ist es her, dass die Raumschiffe der Internationalen Raumflotte der Erde nach dem großen Krieg den Schritt wagten und in die Weiten des Weltalls aufbrachen, da sie im Sonnensystem keine Perspektive für sich sahen. Nachdem die Erde und ihre Kolonien im Sonnensystem sich von den Folgen des Konfliktes erhohlten und über überschüssige Ressourcen verfügen, bricht eine wissenschaftliche Flotte auf, um die nahen Sternensysteme zu erkunden.

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