• Trumps geopolitischer Ausverkauf: Wie die USA ihren Hebel über Europa verlieren

    Während das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran bereits wieder zu zerbröckeln scheint, lieferte das jüngste Gipfeltreffen in Armenien das nächste Beispiel für Trumps außenpolitisches Versagen. Von „Making America Great Again“ ist wenig geblieben; stattdessen verspielt der US-Präsident gerade seinen wichtigsten Hebel gegenüber den europäischen Verbündeten.

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  • Europas Bremsklotz Nr. 1 ist Geschichte

    Kurz nach Viktor Orbáns Wahlniederlage rief EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, die verpflichtende Einstimmigkeit in der Außenpolitik der EU zu beenden. Auf einer Konferenz in Brüssel am 13. April forderte sie die Mitgliedstaaten auf, die Gelegenheit zu nutzen, um zum Mehrheitsprinzip bei Abstimmungen zu wechseln.

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  • Ausprobieren, was geht. Meine Homepage jetzt auch mehrsprachig.

    Seit 2023, also seit fast drei Jahren, betreibe ich diese kleine Homepage. Damals kam mir die Idee als Blog für meine Teilnahme als Volontär bei den Olympischen Spielen. Inzwischen nutze ich es einfach, um meine Sorgen um das Weltgeschehen zu kompensieren oder, weil ich eigentlich eher ein Optimist bin, die Welt schönzuschreiben.

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Der Wendepunkt im Essigregal
Im September letzten Jahres stand ich etwas ratlos im Supermarkt vor dem Essigregal. In einem YouTube-Video hatte ich gehört, dass Apfelessig beim Abnehmen helfen soll. Nach jahrelangem Intervallfasten – mit anfänglich großen Erfolgen – trat ich nun seit einigen Jahren auf der Stelle, trotz dreier Fastentage pro Woche.

„Auf der Stelle treten“ ist genau genommen noch geschönt, denn seit Beginn der Covid-Zeit hatte ich schleichend 15 Kilo zugenommen.

Ich hatte vieles ausprobiert, und auch der Apfelessig schien nur der nächste vorprogrammierte Fehlschlag zu sein. Deswegen entschied ich mich für die günstigste Flasche für 89 Cent. Umso überraschter war ich, als ich bereits ab Tag 1 meinen Fastentag ohne eine einzige Heißhungerattacke durchstand.

Die magische 100-Kilo-Marke
Seitdem habe ich über 30 Kilo verloren und heute erstmals die 100-Kilo-Marke unterschritten. Damit gilt mein Zustand medizinisch nicht mehr als fettleibig (Adipositas), sondern „nur“ noch als übergewichtig. Das Normalgewicht ist kein ferner Traum mehr, sondern in greifbarer Nähe. Bei einem aktuellen Körperfettanteil von 29,7 % (ein guter Wert in meinem Alter wären 22 %) fehlen mir noch weitere 8 Kilo. Nach den bereits geschafften 30 Kilos klingt das absolut machbar.

Leider ist das Abnehmen keine lineare Angelegenheit – zumindest auf der Waage. In den letzten Wochen pendelte das Gewicht trotz unveränderter Routine zwischen 101 und 104 Kilo. Vermutlich liegt das daran, dass die inneren Organe, die vom viszeralen Fett jahrzehntelang eingeengt wurden, sich jetzt ihren Platz zurückholen. Mein Omron-Wert liegt aktuell bei 16, was geschätzten zwei Kilo Viszeralfett entspricht. Ideal wäre ein Wert unter 12 (ca. 1 Kilo).

Bereits im März hatte ich eine ähnliche Plateau-Phase. Bis sich nach einem längeren Spaziergang plötzlich etwas löste und ich innerhalb von 36 Stunden stolze 6 Kilo Wasser verlor. Auch dafür gibt es eine biologische Erklärung: Die Fettzellen sind zwar leer, aber noch vorhanden. Bevor der Körper sie abbaut, füllt er sie vorübergehend mit Wasser, um sie sozusagen durchzuspülen.

Die Kehrseite: Entgiftung und Nebenwirkungen
Die Entgiftung des Körpers ist allerdings eine Sache, vor der mich niemand gewarnt hat. Toxische Rückstände, die mein Körper jahrelang im Fettgewebe eingelagert hat, werden derzeit in unregelmäßigen Schüben freigesetzt. Die Quittung: kleine Pusteln auf dem rechten Arm, Juckreiz am ganzen Körper und extreme Müdigkeit.

Da ich diesen Prozess nicht verhindern kann, versuche ich, ihn aktiv zu unterstützen. Ich nehme täglich Gewürznelken und einen Esslöffel Olivenöl zu mir. Zudem gehören Flohsamenschalen fest zu meiner Morgenroutine. Diese Ballaststoffe erhöhen durch ihr Quellvermögen zwar kurzzeitig das Gewicht auf der Waage, halten aber den Darm in Bewegung und helfen bei der Reinigung.

Der Blick nach vorn
Am Wochenende steht eine 60 Kilometer lange Wandertour mit meiner Frau an. Ich hoffe, dass die Entgiftung danach weitestgehend abgeschlossen ist und mein Körper keine weiteren Überraschungen für mich bereithält – denn 6 Liter Wasser in 36 Stunden auszuschwemmen, bedeutete auch zwei fast schlaflose Nächte.

Im Juli folgt dann das nächste Highlight: eine große Wanderung auf der Insel La Réunion. Bis dahin behalte ich die Routine von drei Fastentagen pro Woche bei. Im August möchte ich dann einen Fastentag streichen und stattdessen mehr Sport treiben.

Ja, ich muss und will weiter abnehmen. Aber jetzt, wo meine Fettleibigkeit kein lebensgefährliches Ausmaß mehr hat, kann ich die Diät etwas lockerer angehen – und wieder ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen.

 

Bücher

  • Das Türkenhaus

    Deutschland im Herbst 1988. Der siebzehnjährige Christian leidet unter hypnopompen Halluzinationen. Seit dem Tod seiner ersten großen Liebe weicht ihm seine Fantasiefreundin Anna aus Kindheitstagen nicht mehr von der Seite. Sein behandelnder Psychologe erwägt, Christian aufgrund selbstverletzendem Verhaltens in eine psychiatrische Klinik zu überstellen.

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  • Lord ohne Filter

    Bei einem Spaziergang mit seinem Hund lernt der dreizehnjährige Oliver die gleichaltrige Ines kennen. Oliver bietet Ines eine Zigarette an, die er seiner Mutter zuvor stibitzte. Da er den leichten Zigaretten die Filter abbricht, wird das Rauchen von Lord ohne Filter zu Ines und Olivers Spezifikum. Doch es gelingt Ines und Oliver in den folgenden Jahren nicht, ein Paar zu werden.

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  • Die Lopare

    Über 250 Jahre ist es her, dass die Raumschiffe der Internationalen Raumflotte der Erde nach dem großen Krieg den Schritt wagten und in die Weiten des Weltalls aufbrachen, da sie im Sonnensystem keine Perspektive für sich sahen. Nachdem die Erde und ihre Kolonien im Sonnensystem sich von den Folgen des Konfliktes erhohlten und über überschüssige Ressourcen verfügen, bricht eine wissenschaftliche Flotte auf, um die nahen Sternensysteme zu erkunden.

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